| Eisschnelllauf Aktuell - Masters |
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Bild links: Die BTSC-Master der 18. Speed Skating Games 2009. Klaus Reuter, Frank Probst, Uve Karsten und Enrico Heinowsky (v.l.n.r.) |
18. Speed Skating Games der Master Am 25. Februar 2009 machen sich vier eislaufbegeisterte Berliner auf eine Reise, 1500 km vom Heimatort entfernt, in Richtung Norden. Das Ziel heißt Bjugn in Norwegen, auf der Halbinsel Fosen. Die 18. Speed Skating Games der Master verheißen drei spannende Wettkampftage auf dem vor drei Jahre gebautem Oval, 468 km nördlich von Hamar, zu werden. Organisiert und vorbereitet durch Bjugn / Ørland Speed Skating Club (BØSK) und in Kooperation mit den Planern der Norwegian Skating Association werden bei den erstmalig als Weltmeisterschaften ausgetragene Games 218 Starter aus 13 Nationen erwartet. Auch die Berliner Enrico Heinowsky, Frank Probst, Uve Karsten und Klaus Reuter der AK 30 bis 55 haben mit den Weltmeisterschaften der Master’s ein lohnenswertes Ziel vor Augen. Doch keiner von ihnen weiß, trotz genauestem Plan und guter Buchung durch Trainer Heinz Fischer, ob eine vorzeitige Autopanne, eine verpasste Fähre in Hirtshals über den Skagerrag oder die norwegischen Winterbedingungen, ein rechtzeitiges Ankommen möglich sein wird. Die Zeichen stehen für die Starter günstig. Nach 29 stündiger Anfahrt kommen sie mit einer kleinen Fähre von Valset nach Brekstad, über den Trondheimfjord, auf der Halbinsel Fosen an. Am Nachmittag des 26. Februars können sie, im 10 km vom Stadion entfernten Oksvoll, im Ferienhaus ihr Quartier beziehen. Die anstrengende Reise ist allen anzumerken. Eine kurze Eisberührung, noch am gleichen Tag, ein Einlaufen auf der 400-m-WM-Wettkampfbahn kann zwar ein richtiges Training nicht ersetzen, reicht aber, um eine erste Bekanntschaft mit dem Wettkampfeis zu machen. Der an Ausdauer gut trainierte Frank, der während der Anreise niemanden ans Steuer ließ, fand nun als Erster in den Schlaf. Mit einer aufwendigen Eröffnungszeremonie werden die Weltmeisterschaften am
27. Februar 2009 als für eröffnet erklärt und der erste Startschuss erfolgt pünktlich um 10:00 Uhr.
Am Sonntagabend den 1. März 2009 werden die Besten während der Victory ceremony im Kulturhaus von Bjugn geehrt. Ein anschließendes Abendprogramm mit Closing Banquet lassen die 18. Weltmeisterschaften zur Geschichte werden. An neuen Erfahrungen reicher und angerührt von der norwegischen Gastfreundschaft treten am folgenden Tag die Berliner ihre Rückreise an. Nach einer Übernachtung im Velotel in Tonsberg kehren sie am 3. März 2009 spät abends heim. Klaus Reuter |
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